Sonntag, 23. September 2012

Gibelwald Runde

Am Sonntag, dem 23. September wollten wir noch etwas in's Grüne und das Wetter war gut angesagt, noch etwas neblig, aber definitiv schön. Also schauten wir, was wir in der kurzen Zeit (wir sind etwas 'spät' aufgestanden, heute) noch erledigen könnten. Die Wahl viel auf die Gibelwald Runde:

Es handelt sich um einen Trail mit 15 regulären Caches und einem Bonus Cache, für den man zuerst alle anderen besucht haben muss.
Die Runde geht mehr oder weniger auf gleicher Höhe rund um den Gibelwald, dabei geht es durch immer wieder verschieden aussehende Waldstücke, dies danke der unterschiedlichen Hanglagen.
Am Anfang der Runde herrschte absolut mystische Nebelstimmung, später war es dann schön sonnig. Durch den Regen vom Tag zuvor war's recht feucht, aber das passte prächtig zum Herbst und half den vielen gefundenen Pilzen natürlich auch beim Wachsen.

Nebelstimmung im Gibelwald

Hin und wieder wurden wir von anderen Geocachern und Muggels überholt, wir nahmen es wirklich gemütlich, auf der zweiten Hälfte traffen wir uns noch mit den Zaur's, schwatzten ein wenig und liessen sie wieder weiterziehen. Bis zum nächsten Cache nahmen sie uns beinahe eine halbe Stunde ab... das lag aber nicht daran, dass wir die Caches nicht fanden, sondern an den vielen Pilzen...

Alles in allem brauchten wir für die komplette Runde, inklusive Caches sammeln, Mittag Essen, Pilze sammeln, etwas mehr als fünf Stunden, das soll aber eher als oberer Wert gelten, und ist sicher nicht das Mass der Dinge.
Die Caches sind interessant gestaltet, es kommt definitiv keine Langeweile auf. Die ganze Runde hat uns sehr gefallen und ist wirklich weiter zu empfehlen.

Gruss
keenonkites



Sonntag, 16. September 2012

Der Weg der Eidgenossenschaft

Am 16. September anno 2012 machten wir uns auf den Weg der Eidgenossenschaft.
Der stand schon ein Weilchen bei uns auf dem Program, liegt er doch so nah bei uns in der Umgebung:

Es handelt sich um 15 Tradis und einen Bonus Rätselcache. Wir entschieden uns von Zug alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu machen... klappte prächtig, ausser dass wir am Schluss für den Cache beim Schornen keine Zeit mehr hatten (wir verloren zuviel Zeit beim Bonus... technische Problem, oder anders ausgedrückt, falsche Bedienung der technischen Hilfsmittel).
Mit allen Pausen und mit dem Suchen der Caches brauchten wir ca 5 Stunden für die ganze Runde, wir nahmen's aber gemütlich. Es ging drum den Sonntag zu geniessen, nicht darum, den Weg möglichst schnell abzuspulen.
Die Caches sind alle gut, aber nicht zu schwierig, versteckt. Die Strecke selbst geht eigentlich im grossen und ganzen entweder mehr oder weniger auf der Höhe dahin, oder langsam nach unten. Nur ganz am Schluss wird der Abstieg etwas steiler.
Der Weg der Eidgenossenschaft ist definitiv weiter zu empfehlen. Eine gelungene Strecke (kein Rundkurs) mit immer wieder herrlichen und unterschiedlichen Aussichten auf den Aegerisee.
Gruss
keenonkites





Samstag, 8. September 2012

Geocaching Abenteuerpfad

8. September 2012: Wer mal was spezielles erleben will, ein paar Kilometer und immer wieder andere Aufgaben nicht scheut und am Schluss nicht enttäuscht ist, wenn man 'nur' einen Cache (oder ein paar wenige, wenn man die auf der Strecke liegenden mitnimmt) gelogged hat, dem können wir nur wärmstens den folgenden Cache empfehlen:
Es handelt sich um einen Multi mit 12 Stationen, jede Aufgabe unterscheidet sich komplett von der letzten und die meisten, wohl eher alle, zeugen doch von sehr viel Kreativität seitens des Eigentümers/Erfinders... die eine oder anders Station forderte uns doch ziemlich... bei Station 3 waren wir nahe am Aufgeben.
Aber zum Glück wurden wir doch noch fündig, wäre ein Jammer gewesen, wenn wir diesen Mulit nicht zu Ende gekriegt hätten.

Wirklich ohne Einschränkungen empfehlenswert, definitiv mal was anderes.

Für uns war's ein würdiger 500ster Cache, ohne Frage.

Gruss
keenonkites

Sonntag, 5. August 2012

Wanderzeit Berechnung via Leistungskilometer

Problemstellung

Wer kennt das Problem nicht: man hat eine Tour mit verschiedenen Caches zusammengestellt (nicht einen Trail oder was ähnliches, dort sind die Gesamtzeiten meistens angegeben) und sollte in etwa wissen, wie lange man dafür braucht, wenigstens für's marschieren... die Cache-Suche ist dann nochmals ein anderes Problem.

 

Grundlagen zur Berechnung

Um eine Aussage machen zu können, wie lange man in etwa für eine Tour braucht, sind die folgenden zwei, besser gesagt drei Werte zu ermitteln:
  • Zu laufende Distanz in Kilometer
    (auf die Ebene projiziert, von der Karte abgelesen)
  • Die zu bewältigenden Höhen, am optimalsten getrennt nach
    • Höhenmeter hinauf
    • Höhenmeter hinunter (am besten mit Gefälle in %)
Um an diese Werte zu kommen, nimmt man heute im digitalen Zeitalter wohl kaum mehr Karten zur Hand (obwohl das natürlich auch absolut geht), sondern man bedient sich einem digitalen Tool, das Höhenprofile liefern kann. Darunter fallen unter anderem:
Mit diesem generiert man die Höhenprofile, indem man den zu marschierenden Pfad mehr oder weniger mit einem Polygon versieht. Von diesem Polygon (kann in verschiedenen Programmen verschieden benannt sein) kann man sich dann das Höhenprofil anzeigen lassen.

 

Lösung

Nun muss man die Distanz und die verschiedenen Höhenmeter in Leistungskilometer umwandeln und alle zusammenzählen. Danach kann man aus dieser Summe relativ einfach die Marschzeit berechnen (Pausen nicht inklusive, Geocache suchen NICHT inklusive):
  • Pro Leistungskilometer sind je nach Last und Trainingszustand ungefähr 10 - 15 Minuten zu veranschlagen
oder anders ausgedrückt:
  • Pro Stunde macht man je nach Last und Trainingszustand ungefähr 4 - 6 Leistungskilometer

Horizontaldistanz in Kilometer

Die Horizontaldistanz in Kilometer entspricht 1:1 auch Leistungskilometern, keine Umrechnung ist nötig:
  • 1 Distanzkilometer = 1 Leistungskilometer

 Höhendifferenz hinauf (Steigung)

Pro 100 m zu überwindende Steigung (Höhendifferenz hinauf) zählt man einen Leistungskilometer dazu:
  • 100 m Steigung = 1 Leistungskilometer

Höhendifferenz hinunter (Gefälle)

Falls es sich um ein starkes Gefälle handelt (über 20%), so muss man pro 150 m nochmals einen Leistungskilometer dazu zählen:
  • 150 m starkes Gefälle (>20%) = 1 Leistungskilometer

 

Berechnungsbeispiel

 Angenommen wir haben eine Tour mit den folgenden Kennwerten:
  • Horizontaldistanz 15 km
  • Steigung 700 m (während den ersten 8 km)
  • Starkes Gefälle von 500m (während 2 km)
  • 'Normales' Gefälle von 200m (während 5 km)
Das ergibt folgende Leistungskilometer für die Horizontaldistanz, Steigung und Gefälle:
  • Horizontaldistanz:
    15 Leistungskilometer
  • Steigung:
    700 m Steigung = 7 Leistungskilometer
  • Starkes Gefälle:
    500 m Starkes Gefälle = 3.3 Leistungskilometer
  • 'Normales' Gefälle:
    200 m 'Normales' Gefälle = 0 Leistungskilometer
Totale Anzahl Leistungskilometer
  • Leistungskilometer (LKM):
    15 LKM (Horizontal) + 7 LKM (Steigung) + 3.3 LKM (starkes Gefälle)
  • Total Leistungskilometer:
    25.3 Leistungskilometer
Marschzeitberechnung aufgrund dieser Leistungskilometer:
  • Mit 10 minuten pro Leistungskilometer
    ca 4 Stunden 13 Minuten
  • Mit 15 Minuten pro Leistungskilometer
    ca 6 Stunden 20 Minuten

 

Quellen:

Freitag, 27. Juli 2012

Ferien in der Dominikanischen Republik

Das Geburtstagsgeschenk

Eigentlich waren wir 'nur' in den Ferien, aber ganz liessen wir das Geocachen trotzdem nicht: in ungefähr 5 Kilometer Distanz zu unserem Hotel gibt's einen normalen und einfachen Tradi, alle weiteren Tradis lagen für Ferien zu weit weg, es waren ja Badeferien mit der Familie, keine Geocacher Ferien.
Also, unser einziges Ziel (Tradi) hiess:
Als wir den besagten Cache an meinem Geburtstag mit dem Wassertaxi besuchten und nach einem Weilchen auch schön versteckt (Muggels !!) fanden, war das Geburtstagsgeschenk perfekt: es war ein FirstToFind, war mir irgendwie gar nicht aufgefallen und auch nicht im geringsten erwartet, da die Feriengäste sich ja jede Woche oder jede zweite Woche komplett austauschen.

Als Dreingabe noch zwei Earth-Caches

Nach dem Geburtstagsgeschenk erledigten wir dann noch einen weiteren Cache auf dem Nachhause Weg zu Fuss, einen Earth Cache, unseren ersten...
Ein paar Tage später folgte dann in der direkten Nachbarschaft zum Hotel noch ein weiterer...
.... nicht viel, geocaching mässig... aber uns haben die Ferien gefallen.

Samstag, 7. Juli 2012

Februar Serie im Juli

Der Februar hat 28 Tage, zwischendurch auch 29. Genau so viele Caches hat eine Serie im Tösstal, von Kollbrun nach Turbenthal, 28 reguläre Caches und einen Bonus Rätsel Cache, den man erst nach dem Besuch aller 28 regulären besuchen und lösen kann:
Die Caches heissen:
  • 01. Februar - Hlw 144
  • ....
  • 28. Februar - Hlw 171
  • 29. Februar (Bonus) - Hlw 172
Und zu verdanken haben wir diesen Serie, diesen Trail
Der ganze Trail ist den einheimischen Vögeln gewidmet... und wenn man auf dem Trail unterwegs ist, dann merkt man schnell, das der Eigentümer sich nicht nur während dem Cachen mit den Vögeln beschäftigt. Hut ab !!
Dieses Thema wird konsequent von A wie Amsel bis Z wie Zaunkönig umgesetzt, da stimmt alles zusammen. Speziell gut gefallen hat uns der finale Bonus Cache... gut getarnt und trotzdem gut zu finden, aber nicht ganz einfach zu loggen.... hier ist einfache 'Vogelkunde' gefragt.

Wir machten die Tour mit dem Velo, waren zu faul am Schluss alles wieder zu Fuss zurück zu laufen... wobei ich denke, auf dem Hinweg (Suche der Caches) ist man zu Fuss gar nicht viel schneller... zurück aber macht's dann definitiv einen Unterschied.
Wir brauchten für die ganze Tour hin und zurück (mit ein paar wenigen Nicht-Februar Cachen eingestreut), gemütliche Pausen und das Berechnen/Lösen des Finalen inklusive, nicht ganz 5 Stunden.... wir nahmen's aber wirklich gemütlich.... ist ja eigentlich gar nicht so schlecht: in 5 Stunden 29 Tage...

Also uns hat's gefallen, ist definitiv weiterzuempfehlen.
Gruss Patrik

Freitag, 22. Juni 2012

Das braune Gold - Teil 2

Das braune Gold

Der Cache-Zähler stand wieder einmal auf einer x99 Nummer.... und so versuchten wir uns wieder an diesem Cache, diesmal mit mehr Erfolg.... obwohl es uns nochmals 20 Minute kostete.

Ich sage nur: meiner Ansicht nach ein absolut lohnenswerter Cache, in allen Belangen. Wenn Ihr wirklich mal was spezielles machen wollt, dann macht
Mehr Info zu unserem DNF und zum Cache selbst findet Ihr im Teil 1 von Blog Artikel  'Das braune Gold'.
Das Kohleflöz im Stollen

Frau keenonkites bei der Inspektion des STollens

Aus-Sicht

Die Zugaben

Als Zugabe zum 400'sten Cache kamen dann noch zwei weitere in der Nähe von Menzingen dazu. Speziell zu erwähnen dabei ist, wegen der Kreativität des Cache Containers